Aufstieg in der SGM geschafft!
Es war schon von einem Himmelfahrtskommando die Rede…
Doch wir reisten heute nach Wil, um das vermeintlich Unmögliche möglich zu machen und gegen den starken Gegner Sprengschach Wil 2 den Aufstieg zu schaffen.
Die Voraussetzungen waren gut: Wir traten mit unserer bestmöglichen Mannschaft an, während Sprengschach aufgrund von Einsätzen in der oberen Liga auf einige ihrer Top-Spieler verzichten musste. Kurioserweise spielten vor Ort gleich drei (!) Sprengschach-Teams um den Aufstieg in der SGM.
Kaum hatten die Partien begonnen, war sie für Petr auch schon wieder vorbei. Sein Gegner hatte sich gedanklich in die Zukunft katapultiert und den übernächsten Zug zuerst gespielt, statt seinen vom Bauern angegriffenen Läufer wegzuziehen - er gab umgehend auf. Petr durfte sich anschliessend über einen langen Tag bei schönem Wetter und bester Schachgesellschaft freuen (aufgrund möglicher Stichkämpfe mussten alle bis zum Schluss bleiben).
Marcel zog die berüchtigte Milchkuh-Variante aus dem Ärmel - gegen diese ist jeder Wiederstand zwecklos und Marcel gewann logischerweise. Aus Copyright und Datenschutz Gründen werden hier die Einzeilheiten der Variante nicht preisgegeben - ihr müsst schon selbst gegen ihn spielen und die Variante am eigenen Leibe erleben.
Unsere zwei absoluten Top-Scorer, Petr und Marcel, haben also wieder einmal geliefert. Chapeau für diese grossartige Saisonleistung!
Bei Jakub blieb es lange Zeit ausgeglichen, bis tief ins Turmendspiel hinein. Doch mit der Zeit summierten sich kleine Ungenauigkeiten, die seine starke Gegnerin konsequent ausnutzte, um die Stellung zu ihren Gunsten zu kippen und die Partie letztlich zu gewinnen.
Ich selbst konnte bereits aus der Eröffnung heraus eine dominante Stellung erreichen und diese im weiteren Verlauf behaupten und ausbauen. Den Schlusspunkt setzte eine Opferkombination, die in einem Matt mit Springer und Läufer mündete - ein würdiger Abschluss, um den Aufstieg zu besiegeln.
Urs kämpfte lange in einer ausgeglichenen Partie. Am Ende richtete jedoch ein gegnerischer Turm auf der 7. Reihe zu grossen Schaden an; der daraus resultierende Bauernvorteil war nicht mehr zu halten, und Urs musste sich geschlagen geben.
Am Ende stand es 3:2 - Aufstieg.
Gratulation an das ganze Team - an alle, die im Laufe der Saison ihren Beitrag geleistet haben, sei es durch Einsätze am Brett oder durch ihre flexible Verfügbarkeit!